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Die Seiltänzer

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Sie gehen über den gespannten Seilen
Und schwanken manchmal fast, als wenn sie fallen.
Und ihre Hände schweben über allen,
Die flatternd in dem leeren Raum verweilen.

Das Haus ist überall von tausend Köpfen,
Die wachsen aus den Gurgeln steil, und starren
Wo oben hoch die dünnen Seile knarren.
Und Stille hört man langsam tröpfeln.

Die Tänzer aber gleiten hin geschwinde
Wie weiße Vögel, die die Wandrer narren
Und oben hoch im leeren Baume springen.

Wesenlos, seltsam, wie sie sich verrenken
Und ihre großen Drachenschirme schwingen,
Und dünner Beifall klappert auf den Bänken.



"Das bunte Buch"
erschienen im Kurt Wolff Verlag, 1914 ... Georg Heym, 1887 - 1912







Bild: "Die Seiltänzerin" von August Macke, (1887 - 1914) entnommen: wikimedia commons
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Nixenkummer

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Nixen sind oft melancholisch,
warten schon seit tausend Jahren
auf den Prinz der sie erlöset,
doch die gibt’s nicht mehr in Scharen.

Sehnsuchtsvoll ihr Lied verkündet
all den Glanz vergessner Zeit
als sie lebten völlig sichtbar,
gegen Kummer wohlgefeit.

Burgen gab es, goldene Schlösser,
Zwergenglück und Glitzerschätze,
edle Ritter, Feenwaldzauber
und für's Einhorn Weideplätze.

Doch die Zeiten sind versunken
in den tiefen grünen Seen.
Burgen meist nur noch Ruinen,
Ritter seltener noch als Feen.

Und so klagen ihre Lieder,
wehen mit dem Wind der Weiden
rauf bis zu den fernen Sternen.
Traurig ist’s wenn Nixen leiden.






veredit©isabella.kramer 2011


Safe Creative #1101248329652




Bitte beachten Sie das Urheberrecht: Copyright Texte, Fotos und Graphiken = Isabella Kramer, veredit - wenn nicht anders erwähnt. Auch für private Homepages dürfen diese Texte, Fotos und Graphiken nicht ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis verwendet werden! Wenn Sie meine Gedichte oder Bilder verwenden wollen, fragen sie mich bitte. 
Kontakt über email: vere_dit@yahoo.de


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Sonnenwende

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Winteranfang – Sonnenwende – vorbei der kurzen Tage Zahl.
Fest mit dem Weihnachtsfest verbunden, ein Grund zum Feiern allemal.
Die Zeit des Sterben und Vergehens, ihr Ende hat sie jetzt erreicht.
Sanft aus dem Schoss der dunklen Erde, erwacht der Keim des Lebens - leicht.

Ganz zaghaft, doch mit aller Kraft - beginnen Knospen jetzt zu schwellen.
Gleich ob auf schneebedeckten Äckern, unter dem Eise kleiner Quellen,
ein jeder Spross zeigt Leben an, das stärker wird mit jedem Strahl,
den uns die Sonne wieder gönnt, die wärmer wird von Mal zu Mal.

Auf jedes Sterben folgt das Leben, so ist nun mal der Lauf der Welt.
Jetzt, da der Winter erst beginnt, der Sonne Rückkehr es gefällt,
uns aufzuzeigen, dass der Lenz, nun auch nicht mehr ist allzu weit.
Solch hoffnungsvolles Warten kürzt, noch einmal mehr die Dunkelheit.



isabella.kramer©veredit - 2008






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