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Kind und Katze

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Kind und Katze

Wohl eigenen Gespielen hast du hier
Kind auserwählt in deinem Wiegenleben:
Die bunte Katze spielt mit deren Stäben
Alltäglich liegt ihr Tigerfell bei dir.

Schutzengel meines Kindes scheinst du mir,
In thierischer Gestalt ihm beigegeben,
Daß es erzittern nicht, noch möge beben
Vor dessen Glanz und dessen Strahlenzier.



Christian Wagner, 1835-1918







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Beim Waldgott

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Aus grüner Waldnacht ruft Gegurr der Tauben
Bald nah bald fern. Der Sonne Lichter irren
Ins Blätterdunkel. Kleine Vögel schwirren
Durch das Geranke und die Hopfentrauben.

Die großen Spinnen wohnen in dem Farne.
Voll blauen Scheines glänzt ihr Netz wie Tau.
Sie gleiten schnell auf ihrem schwanken Bau,
Und weben enger ihre weißen Garne.

Ein hohler Baum, vom Donner einst gespaltet
Vergeßner Zeit. Doch grünt noch sein Geäst.
Im Laube wohnt ein Schwan, der auf das Nest
Den schwarzen Mantel seiner Schwingen faltet.

Der alte Waldgott schläft im hohlen Baum.
Die Flöte graut von Moos, die ihm entsank.
In seiner Hand verflog der dünne Trank
Der kleinen Rehe in dem langen Traum.



Georg Heym


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Frühlingsregen

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Frühlingsregen

Tröpfelnde Wolken, Himmel wie grau,
Ach wie so dunkel alles und düster!
Aber die Lüfte linde und lau!
Tief in der Erde heimlich Geflüster.

Und in den Büschen, ach wie so grün!
Äugelein helle, Knöspchen viel tausend.
Frühlingsgedanken, träumende, ziehn
Über die Erde sausend und brausend.

Winterlich dräuend dunkel Geschick,
Himmel von Wolken ach wie verhangen
Herz voller Liebe, Herz voller Glück,
Winter vergessen, Kummer vergangen.




Ernst von Wildenbruch (1845-1909)
Aus der Sammlung Lieder








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Wieder ging die Sonne aus

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Wieder ging die Sonne aus,
Ging wie jedes Blutes Röte.
Sterne suchen überm Haus,
Fern her übt noch eine Flöte.
Auskriecht eine Sehnsucht leis,
Die den Weg für Lust und Nöte
Ohne Licht im Dunkel weiß...





Max Dauthendey


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