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Auf der Wiese...

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Auf der Wiese...


Auf der Wiese webt und schwebt

Elbenringelreigen;

Feiner Flüsschen Schnee sich hebt

zu geheimen Geigen.

Schleier schlingen sich im Ring,

Silberflechten flimmern,

Flügel wie vom Schmetterling

scheu im Monde schimmern.

Jedes Köpfchen krönt ein Kranz

goldner Leuchtlaternchen,

wunderwirr verstrickt der Tanz

all die tausend Sternchen.




Christian Morgenstern, 1871 - 1914





Gemälde: Midsummer Eve (1908), Edward Robert Hughes



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Abendlied

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Abendlied

Eh' ich mich niederlege,
vom Tage mild gemacht,
schau ich noch einmal gerne
auf in die dunkle Nacht. 

Die Sterne ziehen stille
die ewigen Bahnen hin. 
Und nur der ewige Wille, 
der weiß um ihren Sinn.

Und rings das tiefe Scbweigen
gibt meinem Herzen Ruh.
Ich seh' den Mond auch steigen
und wink ihm freundlich zu. 

Und geh' in meine Kammer
und lösch die Kerze aus
und bin mit Mond und Sternen
im großen Vaterhaus.



Hermann Claudius, 1878 - 1980 Urenkel von Matthias Claudius




Foto von Chad Peltola auf Unsplash

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Kindergebet

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Kindergebet

Kindergebet
Guten Abend, gute Nacht,
Von Sternen bedacht,
Vom Mond angelacht,
Von Engeln bewacht,
Von Blumen umbaut,
Von Rosen beschaut,
Von Lilien bethaut,
Den Veilchen vertraut;
Schlupf`unter die Deck'
Dich reck' und dich streck',
Schlaf fromm und schlaf still,
Wenns Herrgottchen will,
Früh Morgen ohn' Sorgen
Das Schwälbchen dich weck'!



Clemens Brentano, 1778-1842





Photo copyright: Isabella Kramer
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Schlittenlied

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Schlittenlied


Unter muntrer Glöcklein Schallen
Raschelt’s wie ein Elfenzug,
Freudig drein die Peitschen knallen,
Alles schwindet hin im Flug:
Rosse, Reiter, in der Mitten
Muthig die besonnten Schlitten,
Die, in Samt und Pelz gehüllt,
Niedlich Feenvolk erfüllt.

Kaum begonnen hat die Wonne;
Ist schon wieder alles aus?
Weg aus Duft und Schnee und Sonne
Sollen wir ins dumpfe Haus?
Doch es öffnen sich die Türen
Unter lust’gem Musizieren;
Freundlich steht zu Tanz und Mahl
Aufgeschmückt der kleine Saal.

Eilig streift die Winterhülle
Jedes schöne Kind von sich,
Schmuck und hell, in süßer Fülle,
Leuchten alle sommerlich;
Wissen mit den stillen Blicken
Ach! so lieblich zu beglücken,
Holde Rede klingt darein –
Kann es wohl noch Winter sein?

Wie sich’s tanzt so freudig heute,
Sich’s noch besser schmaust und singt!
Wenn, die Freundlichen zur Seite,
Glas mit Glas zusammenklingt;
Wenn, was Keiner wagt zu sagen,
Jeder darf zu singen wagen;
Rauscht das Lied, und glüht der Wein –
Kann es wohl noch Winter sein?

Draußen spielet licht und leise
Mit dem Schnee der Mondenschein;
Fromm beschickt man sich zur Reise,
Fliegt im hellen Traum herein,
Wirft sich träumend hin aufs Bette,
Und um jede Schlummerstätte
Wogt im Schlafe Tanz und Sang
Noch die ganze Nacht entlang.

Wer, zur Hand die treue Leier,
Dieses kleine Lied erdacht,
Preist zum letzten Mal die Feier
Solcher schönen Winternacht:
Wann die Flocken wieder flüstern,
Wohnt er unter den Philistern;
Fahrt kehrt wieder, Sang und Klang, –
Doch vergessen ist er lang!


Gustav Schwab, 1792 - 1850







Bild von Tomasz Proszek auf Pixabay

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Verzeihlich

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Verzeihlich

Er ist ein Dichter; also eitel.
Und, bitte, nehmt es ihm nicht krumm,
Zieht er aus seinem Lügenbeutel
So allerlei Brimborium.

Juwelen, Gold und stolze Namen,
Ein hohes Schloß, im Mondenschein
Und schöne, höchstverliebte Damen,
Dies alles nennt der Dichter sein.

Indessen ist ein enges Stübchen
Sein ungeheizter Aufenthalt.
Er hat kein Geld, er hat kein Liebchen,
Und seine Füße werden kalt.


Wilhelm Busch, 1832 - 1908





Photo copyright: Isabella Kramer

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Die Suche






Die Suche

ein Kätzchen wandelt durch die Nacht
sucht ein spezielles Plätzchen 
von dem aus es den Mond bewacht
und springt mit weiten Sätzchen
aufs Dach der alten Kantorei 
ganz nah zum warmen Schornstein 
denn kuschlig sollte es schon sein - 
die Nacht, der Platz, der Mondschein
ein Kätzchen wandelt durch die Nacht 


veredit©isabella.kramer23



Gemälde copyright: Isabella Kramer 




Enthalten in dem Gedichtband Kinder-Gedichte-Welt. Einige wenige Exemplare sind über mich persönlich erhältlich oder via Blurb.de 

einfach Buchvorschau anklicken oder über meinen Buchshop 

Kinder-Gedichte-Welt
Kinder-Gedicht...
Von Isabella Kramer
Photo book

Bitte beachten Sie das Urheberrecht: Copyright Texte, Fotos und Graphiken = Isabella Kramer, veredit - wenn nicht anders erwähnt. Auch für private Homepages dürfen diese Texte, Fotos und Graphiken nicht ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis verwendet werden! Wenn Sie meine Gedichte oder Bilder verwenden wollen, fragen sie mich bitte. 

Kontakt über email: vere_dit@yahoo.de.





Fünf Freunde

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Zähl die Freunde, die ich habe:

Kiefer, Bambus, Stein und Wasser.

Mond, auch du bist mein Gefährte,

leuchtend überm Ostgebirg.

Sag, wie sollt ich mehr mir wünschen,

sind nicht diese fünf genug?



Yun Son-Do, 1587 - 1671





Photo copyright: Isabella Kramer

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Im trauernden Lande

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Im trauernden Land

Im trauernden Lande,
Verwischt, ohne Grenzen
Sieht Schnee man erglänzen
Gleich scheinendem Sande.

Die Sterne versinken
Im kupfernen Äther.
Den Mond sah ich blinken,
Nun stirbt und vergeht er.

Die wogenden Eichen
Im Nebel, im grauen,
Wie Wolken zu schauen
In nächtlichen Reichen.

Die Sterne versinken
Im kupfernen Äther.
Den Mond sah ich blinken,
Nun stirbt und vergeht er.

Ihr Wölfe, ihr Krähen,
Ihr hungernden Horden!
Was bringt euch der Norden
Mit eisigem Wehen?

In trauerndem Lande,
Verwischt, ohne Grenzen,
Sieht Schnee man erglänzen
Gleich scheinendem Sande.


Paul Verlaine, 1844 - 1896





Gemälde copyright: Isabella Kramer 


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Um Mitternacht zu singen!

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Um Mitternacht zu singen!

Auf den Rabenklippen bleichen Knabenrippen
und der Mond verkriecht sich duster ins Gewölk
rings im Kringel schnattern schwarze Ringelnattern
und der Uhu naht sich mit Gebölk

Mit den Tatzen kratzen bleiche Katzenfratzen
an dem Leichenstein, der Modergruft.
Furchtbar, schrecklich, gräßlich, greulich, eklig, häßlich
tönt ihr Wehgewinsel durch die Luft

Tief im Moore brodelt´s und im Chore jodelt´s
in die kohlpechrabenschwarze Nacht hinaus
keine Brandungslücke, keine Landungsbrücke
gibt´s in diesem Meer von Schreck und Graus

Selbst ein dummer Stänker wird ein stummer Denker
wenn er soviel Grauses hört und schaut
Trinkt noch schnell ´nen Bittern, sinkt zur Stell mit Zittern
mit ´ner Kreidehaut ins Heidekraut

Drum, ihr tollen Zecher, hebt die vollen Becher
besser sitzt es sich doch hier beim Wein
als auf Rabenklippen, wo die Knabenrippen
bleichen bei des Neumonds finstrem Schein


Heinrich Seidel





Photo copyright: Isabella Kramer

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Weg

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Weg

Mit dem Monde will ich wandeln:
Schlangenwege über Berge
Führen Träume, bringen Schritte
Durch den Wald dem Monde zu.

Durch Zypressen staunt er plötzlich,
Daß ich ihm entgegengeh.
Aus dem Ölbaum blaut er lächelnd,
Wenn michs friedlich talwärts zieht.

Schlangenwege durch die Wälder
Bringen mich zum Silbersee:
Nur ein Nachen auf dem Wasser,
Heilig oben unser Mond.

Schlangenwege durch die Wälder
Führen mich zu einem Berg.
Oben steht der Mond und wartet,
Und ich steige leicht empor.




Theodor Däubler, 1876 - 1934





Photo copyright: Isabella Kramer


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Drinnen im Strauß

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Drinnen im Strauß

Der Abendhimmel leuchtet wie ein Blumenstrauß;
Wie rosige Wicken und rosa Klee sehen die Wolken aus.
Den Strauß umschließen die grünen Bäume und Wiesen,
Und leicht schwebt über der goldenen Helle
Des Mondes Sichel wie eine silberne Libelle.
Die Menschen aber gehen versunken tief drinnen im Strauß,
wie die Käfer trunken, und finden nicht mehr heraus.



Max Dauthendey, 1867 - 1918




Photo copyright: 
Isabella Kramer

Mondaufgang

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Mondaufgang

In den Wipfeln des Walds,
die starr und schwarz
in den fahlen Dämmerhimmel
gespenstern,
hängt eine große,
glänzende Seifenblase.

Langsam löst sie sich
aus dem Geäst
und schwebt hinauf
in den Äther.

Unten im Dickicht
liegt Pan,
im Munde
ein langes Schilfrohr,
dran noch der Schaum
des nahen Teiches
verkrustet schillert.

Blasen blies er,
der heitere Gott:
die meisten aber
plantzten ihm tückisch.

Nur eine
hielt sich tapfer
und flog hinaus
aus den Kronen.

Da treibt sie schimmernd,
vom Winde getragen,
über die Lande.
Immer höher steigt
die zerbrechliche Kugel.

Pan aber blickt
mit klopfendem Herzen –
verhaltenen Atems –
ihr nach. 


Christian Morgenstern, 1871 - 1914




Photo copyright: 
Isabella Kramer

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Stille Fahrt

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Stille Fahrt

Bild, schön ohnegleichen,
Lieb mir und verwandt:
Ebene, du weiße,
Vollmond überm Land,

Licht der hohen Himmel,
Schnee – ein Funkeln, zart,
Und der fernen Schlitten
Einsam stille Fahrt.




Afanassi Afanassjewitsch Fet, 1820 - 1892
 




  Photo by Thomas Lipke on Unsplash
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An eine Orange

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An eine Orange

Herrliche Frucht,
im Haine
behutsam gereift.
Von Sonne und Südwind
tausendmal überküßt,
gerötet, gegoldet.
Duftend und schwer
ruhst du in meiner Hand.

Wieviel Sonnenküsse,
wieviel Regenschauer,
wieviel Vollmondschein,
welch ein großes warmes Land
halte ich mit Dir,
Vollkommene!
in meiner kleinen
gewölbten Hand.


Francisca Stoecklin, 1894 - 1931



Photo copyright: Isabella Kramer

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Ich fürcht' nit Gespenster

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Ich fürcht' nit Gespenster

Ich fürcht' nit Gespenster,
Keine Hexen und Feen,
Und lieb's, in ihre tiefen
Glühaugen zu seh'n.

Am Wald in dem grünen
Unheimlichen See,
Da wohnet ein Nachtweib,
Das ist weiß wie der Schnee.

Es haßt meiner Schönheit
Unschuldige Zier;
Wenn ich spät noch vorbeigeh',
So zankt es mit mir.
Jüngst, als ich im Mondschein
Am Waldwasser stand,

Fuhr sie auf ohne Schleier,
Ohne alles Gewand.
Es schwammen ihre Glieder
In der taghellen Nacht;
Der Himmel war trunken

Von der höllischen Pracht.
Aber ich hab' entblößet
Meine lebendige Brust;
Da hat sie mit Schande
Versinken gemußt!


Gottfried Keller, 1819 - 1890




Bild von Pixabay 

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Menschendünkel

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Menschendünkel

Der Bach zu deinen Füßen klingt,
Du aber weißt nicht, was er spricht.
Zu Häupten dir der Vogel singt,
Und was er singt, verstehst du nicht.

Die Bienen summen dir ins Ohr
Ihr ewig unenträtselt' Lied,
In hundert Zungen spricht das Moor,
Der Wald, die Heide und das Ried.

Und hundertfältig um dich her
Ist Leben, reich wie deins gewebt,
Du aber weißt davon nicht mehr
Als einer, der im Monde lebt.

Und dennoch dünkst du unerreicht
Dich über alle sie gestellt
Als einzig Weiser! Ach, vielleicht
Bist du der einz'ge Narr der Welt!



A. de Nora, 1864 - 1936, Pseudonym für Anton Alfred Noder, deutscher Arzt und Dichter




Photo copyright: Isabella Kramer


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Mondendinge

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Mondendinge


Dinge gehen vor im Mond,
die das Kalb selbst nicht gewohnt.

Tulemond und Mondamin
liegen heulend auf den Knien.

Heulend fletschen sie die Zähne
auf der schwefligen Hyäne.

Aus den Kratern aber steigt
Schweigen, das sie überschweigt.

Dinge gehen vor im Mond,
die das Kalb selbst nicht gewohnt.

Tulemond und Mondamin
liegen heulend auf den Knien...



Christian Morgenstern, 1871 - 1914






Photo by Jack Taylor on Unsplash 
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Leise Lieder

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Leise Lieder 
 
Leise Lieder singe ich dir bei Nacht,
Lieder, die kein sterblich Ohr vernimmt,
noch ein Stern, der etwa spähend wacht,
noch der Mond, der still im Äther schwimmt;

denen niemand als das eigne Herz,
das sie träumt, in tiefer Wehmut lauscht;
und an denen niemand als der Schmerz,
der sie zeugt, sich kummervoll berauscht.

Leise Lieder singe ich dir bei Nacht,
dir, in dessen Aug mein Sinn versank,
und aus dessen tiefem, dunklen Schacht,
meine Seele ewige Sehnsucht trank.




Christian Morgenstern, 1871 - 1914
 
 
 
 
 


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Eisnacht

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Eisnacht

Wie in Seide ein Königskind
schläft die Erde in lauter Schnee,
blauer Mondscheinzauber spinnt
schimmernd über der See.


Aus den Wassern der Raureif steigt,
Büsche und Bäume atmen kaum:
durch die Nacht, die erschauernd schweigt,
schreitet ein glitzernder Traum.


Clara Müller-Jahnke, 1860 - 1905



Photo by Federico Bottos on Unsplash

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The Moonless Night!

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The Moonless Night! 

Oh, please.
Oh, please!
The moon's not cheese.
It's golden crumbling
tummy-rumbling
crispy-flaking
hungry-making
butter-fluffy
oven-puffy
rich and tasty
PASTRY!

How do I know?
Where'd the moon go
Well...

You're right to be suspicious
It was delicious!


 with kind permission ©copyright Rolli



Photo by Yong Chuan Tan on Unsplash

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