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Fischer Wichtel

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Fischer Wichtel 

Gunnar Garrlson ist sein Name
und man rollt dabei das R,
das kann Gunnar echt gut leiden
fast so sehr wie jedes Meer,
dass der Gunnar je befahren.
Ja, da staunst du ganz zu Recht, 
denn das Wichtel gern zur See fahr'n,
weiß fast niemand, das steht fest. 

Gunnar ist schon so geboren,
immer eine Hand am Fisch
und wo andere seekrank wurden,
ist der Gunnar munter, frisch.
Sturm ist seine zweite Heimat,
ihm kann's gar nicht genug brausen.
Gunnar liebt es wichtelmäßig
über Wellen hinzusausen. 

Dabei hilft er, wo er kann,
ob beim Fischfang ganz weit draußen,
oder wenn die Mannschaft wieder vorhat
einen Hafen anzulaufen. 
Gunnar ist ein Fischerwichtel,
wie es keinen zweiten gibt.
Und sein Weihnachtsdienst am Leuchtturm,
macht ihn gleich noch mehr beliebt.

Klar, das wär' kein Heiligabend 
ohne Gunnars leck'ren Fisch.
Leuchtturmwärters Gattin Gesche
brät ihn, zack, steht auf dem Tisch
ein Kanne Wichtelsaft
und das krosse Brot vom Hinnack.
Ja, das gibt so richtig Kraft,
für ein neues Wichteljahr,
wie wir Gunnar viele wünschen,
ob in grünen Gummistiefel oder 
selbstgestrickten Strümpfen. 




veredit©isabella.kramer2022


Hier gibt es noch ein kleines -> Video zum Bild



Gemälde Copyright: Isabella Kramer 


auch enthalten im neuen Gedichteband "Kinder-Gedichte-Welt" erhältlich über mich oder via blurb.de 


Bitte beachten Sie das Urheberrecht: Copyright Texte, Fotos und Grafiken = Isabella Kramer, veredit - wenn nicht anders erwähnt. Auch für private Homepages dürfen diese Texte, Fotos und Grafiken nicht ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis verwendet werden! Wenn Sie meine Gedichte oder Bilder verwenden möchten, fragen Sie mich bitte. 
Kontakt über E-Mail: vere_dit@yahoo.de



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Die Heinzelmännchen zu Köln

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Die Heinzelmännchen zu Köln


Wie war zu Köln es doch vordem
Mit Heinzelmännchen so bequem!
Denn, war man faul,... man legte sich
Hin auf die Bank und pflegte sich:
Da kamen bei Nacht,
Ehe man's gedacht,
Die Männlein und schwärmten
Und klappten und lärmten,
Und rupften
Und zupften,
Und hüpften und trabten
Und putzten und schabten...
Und eh ein Faulpelz noch erwacht,...
War all sein Tagewerk... bereits gemacht!
Die Zimmerleute streckten sich
Hin auf die Spän' und reckten sich.
Indessen kam die Geisterschar
Und sah was da zu zimmern war.
Nahm Meißel und Beil
Und die Säg' in Eil;
Und sägten und stachen
Und hieben und brachen,
Berappten
Und kappten,
Visierten wie Falken
Und setzten die Balken...
Eh sich's der Zimmermann versah...
Klapp, stand das ganze Haus... schon fertig da!

Beim Bäckermeister war nicht Not,
Die Heinzelmännchen backten Brot.
Die faulen Burschen legten sich,
Die Heinzelmännchen regten sich -
Und ächzten daher
Mit den Säcken schwer!
Und kneteten tüchtig
Und wogen es richtig,
Und hoben
Und schoben,
Und fegten und backten
Und klopften und hackten.
Die Burschen schnarchten noch im Chor:
Da rückte schon das Brot,... das neue, vor!

Beim Fleischer ging es just so zu:
Gesell und Bursche lag in Ruh.
Indessen kamen die Männlein her
Und hackten das Schwein die Kreuz und Quer.
Das ging so geschwind
Wie die Mühl' im Wind!
Die klappten mit Beilen,
Die schnitzten an Speilen,
Die spülten,
Die wühlten,
Und mengten und mischten
Und stopften und wischten.
Tat der Gesell die Augen auf,...
Wapp! hing die Wurst da schon im Ausverkauf!

Beim Schenken war es so: es trank
Der Küfer bis er niedersank,
Am hohlen Fasse schlief er ein,
Die Männlein sorgten um den Wein,
Und schwefelten fein
Alle Fässer ein,
Und rollten und hoben
Mit Winden und Kloben,
Und schwenkten
Und senkten,
Und gossen und panschten
Und mengten und manschten.
Und eh der Küfer noch erwacht,
War schon der Wein geschönt und fein gemacht!

Einst hatt' ein Schneider große Pein:
Der Staatsrock sollte fertig sein;
Warf hin das Zeug und legte sich
Hin auf das Ohr und pflegte sich.
Das schlüpften sie frisch
In den Schneidertisch;
Da schnitten und rückten
Und nähten und stickten,
Und faßten
Und paßten,
Und strichen und guckten
Und zupften und ruckten,
Und eh mein Schneiderlein erwacht:
War Bürgermeisters Rock... bereits gemacht!

Neugierig war des Schneiders Weib,
Und macht sich diesen Zeitvertreib:
Streut Erbsen hin die andre Nacht,
Die Heinzelmännchen kommen sacht:
Eins fähret nun aus,
Schlägt hin im Haus,
Die gleiten von Stufen
Und plumpen in Kufen,
Die fallen
Mit Schallen,
Die lärmen und schreien
Und vermaledeien!
Sie springt hinunter auf den Schall
Mit Licht: husch husch husch husch! - verschwinden all!

O weh! nun sind sie alle fort
und keines ist mehr hier am Ort!
Man kann nicht mehr wie sonsten ruhn,
Man muß nun alles selber tun!
Ein jeder muß fein
Selbst fleißig sein,
Und kratzen und schaben
Und rennen und traben
Und schniegeln
Und biegeln,
Und klopfen und hacken
Und kochen und backen.
Ach, daß es noch wie damals wär!
Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her!

August Kopisch, 1799 - 1853





Foto Copyright: Isabella Kramer



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Wenn es nach Zimt duftet

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Wenn es nach Zimt duftet


Ein Zimbold ist ein kleiner Wicht,
aktiv zur Weihnachtszeit.
wo er sich rumtreibt, riecht es gut,
und Zimtlust macht sich breit.

Ist er verstört und aufgeregt,
verstärkt sich noch der Duft.
Wenn er auch noch sein Mützchen sucht,
rülpst er gar Glitzerluft.

Rostrot gestrubbelt' Wichtelhaar
ziert seinen kleinen Kopf
und eine dicke Mandel,
nutzt er als Jackenknopf.

An sich ist er ganz hilfreich,
tut Gutes, wo er kann.
Doch mag er auch ein Schelm sein,
stibitzt gern – dann und wann.

So fehlt mal hier ein Plätzchen,
und dort ein Schokokringel.
Er kann es halt nicht lassen,
der Zimbold ist ein Schlingel.

Von Herzen ganz ein Sanfter,
summt er gern Weihnachtslieder
und bist du mal recht traurig,
erheitert er dich wieder.

Nachts flüstert er dir Märchen,
beim Schlaf ganz leis‘ ins Ohr
und zaubert so schneeweißes
Traumlandgefühl hervor.

Nur eins mag er nicht haben,
dann wird er wirklich wild,
die Anti-Weihnachtsmenschen,
da ist er gar nicht mild‘.

Die zwickt und zwackt er tüchtig,
schafft Nüsse in die Schuh.
Er kann da recht bestimmt sein
und gibt nicht eher Ruh,

bis alle Augen strahlen
und jeder weit und breit,
es fühlt mit ganzem Herzen:
das Glück der Weihnachtszeit!






veredit©09 isabella kramer



Safe Creative #1011307973378






When it smells like cinnamon


A Zimbold is a little wretch
busy at Christmas time.
where he loiters it smells so good,
of cinnamon scents divine

When he’s upset or excited
the scent goes without compare.
And if he’s looking for his hat,
he belches glitter air.

red-colored tousled hair
decorates his tiny brow
and a big almond,
is his jacket button with a glow.

In itself, he’s very helpful
and does good things where he can.
But he may also be a rogue
and pilfer – now and then.

So a cookie is missing here
and there a chocolate ring.
He just can't help it go, 
the Zimbold does his rascal thing.

A gentle soul at heart,
he likes to hum a Christmas hymn
and if you are really sad
he cheers you up again.

At night he whispers fairy tales,
very quietly while you sleep,
conjures a dreamland feeling
with snow so white and deep.

There's only one thing he doesn't like,
then he gets really wild,
the Anti-Christmas people,
he is not with them mild!

He pinches and tweaks vigorously,
fills nuts in their shoes.
He can be very firm
it’s work that he must do,

until all eyes shine, far and wide
and everybody feels it in their heart:
the happiness of Christmas 
and the joys that it imparts!


English translation by Isabella Kramer and John Knapton 2022






Foto Copyright: Isabella Kramer



auch enthalten im neuen Gedichteband "Kinder-Gedichte-Welt" erhältlich über mich oder via blurb.de 


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Kontakt über E-Mail: vere_dit@yahoo.de


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