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Gemälde: Midsummer Eve (1908), Edward Robert Hughes
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Gedichte für Kinder, Gedicht, Rätsel, Schlaflieder, Märchengedichte, Kindergedichte, Reime, Rätsel und Lieder
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Gemälde: Midsummer Eve (1908), Edward Robert Hughes
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Vorweihnacht, das ist Feenzeit,
nach Mitternacht zu hören;
das Wispern, Kichern, Glöckchenklingeln.
Du solltest sie nicht stören!
Jetzt üben sie den Weihnachtsreigen,
zaubern sich neue Roben;
mit Sternenfunkeln, goldbehaucht,
die Vielfalt ist zu loben.
Distellas Schwester Ebony,
mit Haar wie Sternennacht,
ist stets ein echter Wirbelwind
und die am hellsten lacht.
Jongliert sogar mit Christbaumkugeln
und das auch noch kopfüber.
Man wird vom Zuschau'n schon ganz wirr.
Dann singt sie auch noch Lieder,
die Sterne selbst zum Strahlen bringen,
melodisch, überirdisch schön.
Die Stimme perlt sanft durch die Nacht,
die Zeit bleibt einfach stehen.
Sofort vergisst man allen Kummer
und Träume werden friedlich.
Die Welt versinkt im Weihnachtsschlummer,
das ist den Proben dienlich.
So wird geübt, getanzt, gelacht,
bis dann, der Morgen graut.
Das Weihnachtszimmer liegt ganz still,
als du verdutzt reinschaust.
veredit©isabella.kramer25
Mehr über Weihnachtsfeen findest du hier-> Weihnachtsfeen
Kontakt über E-Mail: vere_dit@yahoo.de
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Die Hexenschülerin (ein Rosalind Gedicht)
Rosalindes kleine Nichte
will natürlich Hexe werden,
wie die Tante prächtig zaubern
und die größte Hexe, die auf Erden
jemals lebte sein, ist klar!
Ann-Sophie übt Jahr für Jahr,
mörsert Unken, bröselt Schlangen,
rührt und zischelt, riecht voll Bangen,
ob der Trank wohl diesmal richtig.
Dreimal links, dann rechts, was wichtig!
Schlecht Gerührtes kann misslingen,
diesmal will sie ihn bezwingen,
diesen Trank, der blubbert mächtig,
Hexenzahngeklapper rächt sich
meistens auf die schlechte Weise.
Ann-Sophie klappert ganz leise,
zappelt da ein Spinnenbein?
Schwupps, das kommt dann auch
noch rein. Spinne kann ja niemals
schaden! Würde man die Mäuse baden,
wirkten die dann nicht noch besser?
Wo steckt nur das Zwirbelmesser,
welcher Giftpilz schmeckt nach Galle?
Fragen über Fragen schwirren durch
den kleinen Hexenkopf. Plötzlich brennt
Ann-Sophies Zopf, rasch mal in den Topf
getaucht.
Worauf jener grünlich raucht und
es wabern durch die Gegend, dicke
Schwaden, scheinbar lebend,
die umschlängeln Hexenohren.
Hach, der Trank ist wohl verloren!
Doch da schallt aus dem Gewaber,
Tantchens Stimme: "Aber, aber,
Kleines Hexchen, gut gemacht!"
Ann-Sophie, erleichtert lacht.
Beide kosten von der Brühe,
Rosalind lobt Hexchens Mühe.
Schmeckt der Trank auch etwas lau,
wirken tut er ganz genau.
Warzen sind zack, weggehext.
Ann-Sophie guckt ganz perplex.
"Am Geschmack musst du noch feilen,
doch nicht heut', kein Grund zu eilen.
Gleich, ob Zufall, Können, Glück,
Hauptsache das Resultat
bringt dich vorwärts Stück für Stück."
veredit©isabella.kramer24
Inspiriert von den unvergleichlich wunderbaren Rosalind-Gedichten von der amelie
Gemälde copyright: Isabella Kramer
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Illustration copyright: Isabella Kramer
auch enthalten im neuen Gedichteband "Kinder-Gedichte-Welt" erhältlich über mich oder via blurb.de
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Ein alter Frosch erinnert sich
wie stets in hellen Juninächten
Ridibundus beginnt zu plaudern.
Erzählt von unbekannten Mächten,
läßt seine Kinder, Enkel schaudern,
die dennoch stets auf's neue fordern:
"Großvater, bitte noch einmal!"
Kennt' der doch tausende Geschichten,
die toller werden von Mal zu Mal.
Die Fröschlein also zapplig quaken:
"Erzähl uns bitte die vom Brunnen,
in den du bist auf deiner Flucht
vor Meister Adebar gesprungen.
Wir wollen nicht mehr länger warten!"
Und selbst die alten Weiden halten
den Wind in ihren Zweigen an,
so dass Ribundubus hebt seine Stimme:
"Nun gut, ein Sommer war's, als es begann.
Der Teich war nett, schön grün, gemütlich.
Doch ich war jung und wollte mehr.
Ich wollte sehen, wie es denn wäre,
als kleiner Frosch am großen Meer.
So tat ich meinen ersten Sprung,
da wär's schon fast um mich geschehen!
Hatte ich doch nicht rechts, nicht links,
mich vorher auch nur umgesehen.
Da stand er, schrecklich riesengroß,
sein Schnabel spitz und leuchtend rot.
Storch Adebar, der Erzfeind, war es.
Ich dachte, so, jetzt bist du tot!
Doch halfen ohne langes Denken
vier, fünf von unseren Riesensprüngen
weit außer seiner Sicht zu landen
und mich in Sicherheit zu bringen.
So weit war ich noch nie gesprungen
und meine Flucht, die war geglückt.
Ich landete in einem Brunnen,
ein ausgesprochen schönes Stück.
Das Terrain war mir unbekannt,
doch schien es ganz entzückend hier.
Der Brunnen winzig, klein und blau,
doch plätscherte er recht charmant.
Aus kleinen Schälchen fiel das Wasser
stets noch in eine Untere. Ich fand's
gemütlich, still, erholsam, ganz anders
als das muntere Gequake daheim in
unserem Heimatteich. Folglich beschloss
ich hier zu bleiben, der Brunnen wurd'
mein Königreich."
Der Sommer kam, die Lust aufs Meer,
sie war verflogen. Ein Tag war schöner
als der andere, mein Brunnen war das
große Los, was unerwartet ich gezogen.
Warum sollte ich weiterreisen, hier war ich König
und sonst keiner. Die Tage zogen sacht dahin,
unmerklich wurd' der Sommer kleiner.
Dann war er da, der Herbstwind brauste
und in den Nächten wurd' es kalt.
Ich suchte rum, jedoch im Brunnen,
da gab es nicht mal einen Spalt, der für
ein Winterschläfchen wichtig. Es zog
mich heimwärts und zwar richtig!
Der Heimweg, er war schnell gefunden,
Familie, Freunde, alle da! Sofort schwamm
ich zehn große Runden, ich war daheim,
so ganz und gar. Was war das
für ein Freudequaken von Groß und Klein
im Heimatteich, viel mehr wert
als das allerschönste höchsteigene
Brunnenkönigreich."
veredit©isabella.kramer24
Photos copyright: Isabella Kramer
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Photo copyright: Isabella Kramer
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Foto von Vincent van Zalinge auf Unsplash
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Wolkenreise
veredit©isabella.kramer25
Photos copyright: Isabella Kramer
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Gemälde Copyright: Isabella Kramer
auch enthalten im neuen Gedichteband "Kinder-Gedichte-Welt" erhältlich über mich oder via blurb.de
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Foto von freestocks auf Unsplash
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Leben auf Zeit
und Träume von schneeigen Bergen
von saftigen Wiesen im Sonnenlicht
lustigen Feen und witzigen Zwergen
alles ist möglich unmöglich gibt es nicht
abends les ich dir Märchen von Riesen
die einfach so was von niedlich sind
tagsüber steigen wir hoch in die Wolken
fühlen uns winzig und glücklich
und sind...
irgendwie unsichtbar
nur für einander zu sehen
Leben auf Zeit
zwischen schillernden Seen
und schneeigen Bergen
ist ohne jede Frage
so was von schön
veredit©isabella.kramer22
auch enthalten im neuen Gedichteband "Kinder-Gedichte-Welt" erhältlich über mich oder via blurb.de
Gemälde copyright: Isabella Kramer
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Gemälde: Die Lorelei - Eduard Jakob von Steinle - wikimedia commons
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*Walpurgisnacht ist die Nacht auf den 1. Mai und ihre Ursprünge gehen tief in den Aber- und Hexenglauben des frühen 15. Jahrhundert zurück
Illustration copyright: Isabella Kramer
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Fischer Wichtel
veredit©isabella.kramer2022
Hier gibt es noch ein kleines -> Video zum Bild
Gemälde Copyright: Isabella Kramer
auch enthalten im neuen Gedichteband "Kinder-Gedichte-Welt" erhältlich über mich oder via blurb.de
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Photo by Les Anderson on Unsplash
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Foto von Mimipic Photography auf Unsplash
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