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Lureley

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Lureley

Singet leise, leise, leise,
Singt ein flüsternd Wiegenlied,
Von dem Monde lernt die Weise,
Der so still am Himmel zieht.
Denn es schlummern in dem Rheine
Jetzt die lieben Kindlein klein,
Ameleya* wacht alleine
Weinend in dem Mondenschein.
Singt ein Lied so süß gelinde,
Wie die Quellen auf den Kieseln,
Wie die Bienen um die Linde
Summen, murmeln, flüstern, rieseln.



Clemens Brentano, 1778-1842




*Ameleya - Prinzessin in "Das Märchen vom Müller Radlauf" von Brentano
Photo copyright: Isabella Kramer
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nun hat es sich gewendet

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Nun hat es sich gewendet, 
das grüne Buchenblatt, 
nun hat es sich geendet, 
was mich erfreuet hat. 

Die Rose hat verloren 
die roten Blüten all, 
was du mir hast geschworen, 
es war ein leerer Schall. 

Das Blatt am Buchenbaume 
gibt keinen Schatten mehr, 
dem allerschönsten Traume 
blüht keine Wiederkehr.


Hermann Löns, 1866 - 1914


Photo copyright: Isabella Kramer
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Expressionistischer Gesang

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Expressionistischer Gesang

Wie die Maler heute malen
Wie der Dichter heute dicht
So will ich jetzt humoristeln
Ob es gut ist oder nicht

Kanapee glüht Meeresfreiheit
Lippen blau aus Abendrot
Stille Nacht in Marmelade
Edle Kunst, behüt dich Gott.

A - b - c - d - e - f - g - h
i - k - l - m - n - o - p -
q - r - s - t - u - v - w - x
Ypsilon - z - f - f - (drei Pfiffe)

La la la la la la la la
La la la la la la li
Li li li li li li li li
Li li li li li li la.

(...)


Karl Valentin, 1882 - 1942 





Gemälde: Paul Klee - Aquarell aus Hammamet 1914

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Schöne, gute Nacht !

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Schöne, gute Nacht!

Allem schöne gute Nacht,
was da schläft und was noch wacht:
Kindern goldne Weihnachtsbäume,
Knaben Kampf- und Minneträume,
Jungfraun reiner Unschuld Walten,
Dichtern glänzende Gestalten,
Müttern aus prophet'schen Bronnen
ihrer Kinder künft'ge Wonnen,
Männern hoher Taten Mahnung,
Greisen nahen Friedens Ahnung;
allem schöne gute Nacht,
was da schläft und was noch wacht!



Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la Motte-Fouqué, 1777 - 1843



Photo copyright: Isabella Kramer
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HeimatLose

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HeimatLose

Ich bin fast
Gestorben vor Schreck:
In dem Haus, wo ich zu Gast
War, im Versteck,
Bewegte sich,
Regte sich
Plötzlich hinter einem Brett
In einem Kasten neben dem Klosett,
Ohne Beinchen,
Stumm, fremd und nett
Ein Meerschweinchen.
Sah mich bange an,
Sah mich lange an,
Sann wohl hin und sann her,
Wagte sich
Dann heran
Und fragte mich:
„Wo ist das Meer?“



Joachim Ringelnatz 



Foto: Wikimedia Commons 
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