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Windkind

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ungestümes Sausebrause
Windkind – nordisch hell
Wolkenreiter, Blätterwirbler
ungezähmtes Naturell


Locken fliegen himmelhoch
Birken biegen bodennah
Röcke bauschen, Hüte lupfen
nichts bleibt liegen, wo es war


Fensterlädenklapperlied
ruckeln, schütteln, richtig doll
Drachen auf und nieder rütteln
Schirmballett als Rock'n Roll


so geht Spaß nach deinem Herzen
brausen, pusten, tanzen, wehen
stürmischer Umarmungsabschied
Ciao, mach's gut – auf Wiedersehen





veredit©isabella.kramer2013






Bitte beachten Sie das Urheberrecht: Copyright Texte, Fotos und Graphiken = Isabella Kramer, veredit - wenn nicht anders erwähnt. Auch für private Homepages dürfen diese Texte, Fotos und Graphiken nicht ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis verwendet werden! Wenn Sie meine Gedichte oder Bilder verwenden wollen, fragen sie mich bitte. 
Kontakt über email: vere_dit@yahoo.de
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Vom Honigkuchenmann

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Foto mit freundlicher Genehmigung BrigitteLorenzPhotography


Keine Puppe will ich haben - 
Puppen gehn mich gar nichts an. 
Was erfreun mich kann und laben, 
ist ein Honigkuchenmann, 
so ein Mann mit Leib und Kleid 
durch und durch von Süßigkeit.

Stattlicher als eine Puppe 
sieht ein Honigkerl sich an, 
eine ganze Puppengruppe 
mich nicht so erfreuen kann. 
Aber seh´ich recht dich an, 
dauerst du mich, lieber Mann.

Denn du bist zum Tod erkoren - 
bin ich dir auch noch so gut, 
ob du hast ein Bein verloren, 
ob das andre weh dir tut: 
Armer Honigkuchenmann, 
hilft dir nichts, du mußt doch dran!

Hoffmann von Fallersleben

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Stille Winterstraßen

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Es heben sich vernebelt braun
Die Berge aus dem klaren Weiß,
Und aus dem Weiß ragt braun ein Zaun,
Steht eine Stange wie ein Steiß.

Ein Rabe fliegt, so schwarz und scharf,
Wie ihn kein Maler malen darf,
Wenn er’s nicht etwa kann.

Ich stapfe einsam durch den Schnee.
Vielleicht steht links im Busch ein Reh
Und denkt: Dort geht ein Mann.







Joachim Ringelnatz, 1883 - 1934

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Der Quälgeist - ein Katzengedicht

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Ein Quälgeist ganz besonderer Art,
mit einem Fell wie Seide.
Die Krallen spitz und messerscharf,
doch tun sie nichts zuleide.

Sie quält mit einfallsreichem Stil,
nur gut für taube Ohren.
Wenn man nicht tut, was sie so will,
bleibt man nicht ungeschoren.

Sie schnurrt und gurrt, miaunzt und rollt
sich ständig vor den Füßen.
Gelegentlich wird auch geschmollt,
nur kurz, was wir begrüßen.

Ein Blick aus ihren goldenen Augen,
ein Streicheln um die Beine.
Kann Steinen jede Härte rauben,
geschickt ist sie die Kleine.

Zum Glück sind wir recht gut dressiert,
gehorchen jetzt und gleich.
Das Schätzchen maunzt, Frauchen pressiert,
schon ist das Ziel erreicht.







veredit©isabella.kramer13


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Zwei Träume

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Zwei Träume

Mir träumte, du warst ein Bettelkind
Und saßest frierend am Wege,
Ich jagte, ein freudiger Reitersmann,
Das Reh im wald'gen Gehege.
Ich sah dir ins Auge, es zog mich herab,
Herab von dem knirschenden Rosse,
Und ehe der Schnee auf dem Berge noch schmolz,
Da warst du die Herrin im Schlosse.

Mir träumte, du warst ein Fürstenkind
Umworben von stolzen Vasallen,
Sie häuften zu Füßen dir Perlen und Gold,
Ich war der ärmste von allen.
Du blicktest auf mich, du gabst mir die Hand
Und führtest mich lächelnd zum Throne,
Den purpur'nen Mantel hingst du mir um
Und reichtest die funkelnde Krone!







Edmund Sternau, 1839 - ca. 1913






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