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Wenn's schneit! - Kindervers

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Wenn's schneit, wenn's schneit,

ist Weihnacht nicht mehr weit.

Dann geht der alte Nikolaus

mit seinem Sack von Haus zu Haus.


Wenn's schneit, wenn's schneit,

ist Weihnacht nicht mehr weit.

Dann kann man durch die Straßen gehn

und all die schönen Sachen sehn.


Wenn's schneit, wenn's schneit,

ist Weihnacht nicht mehr weit.

Dann riecht es, ach, so wundersam,

nach Äpfeln und nach Marzipan.


[Kindervers]





Gemälde copyright: 
Isabella Kramer 


Bitte beachten Sie das Urheberrecht: Copyright Texte, Fotos und Graphiken = Isabella Kramer, veredit - wenn nicht anders erwähnt. Auch für private Homepages dürfen diese Texte, Fotos und Graphiken nicht ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis verwendet werden! Wenn Sie meine Gedichte oder Bilder verwenden wollen, fragen sie mich bitte. 
Kontakt über email: vere_dit@yahoo.de


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Drachen Wesen

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Drachen Wesen


Drachen kriegen nie genug
von dem krassen Pustewind.
Ja, sie finden ihn voll lustig.
Das weiß heut' doch jedes Kind!

Himmelhoch in Wolken steigen,
lustig mit dem Schwanz uns winken,
oder wild die Zähne zeigen, wenn 
sie steil nach unten sinken. 

Drachentanz und -pirouetten,
da ist Zuschaun wie Theater,
wenn sie dann die Birken kitzeln,
staunt selbst unser alter Kater. 

Den sonst wenig noch beeindruckt, 
Drachenjagen find' er toll. 
So ist Spaß auf allen Seiten,
ganz so wie es auch sein soll. 



veredit©isabella.kramer25




Illustration copyright: Isabella Kramer 


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Quecksilber

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Quecksilber

So zierlich wie Keine
Kann Trudchen alleine
Sich wenden und drehn, -
Hübsch ist es zu sehn!

Im schwingenden Seile
Da hüpft sie mit Eile,
Mit eins, zwei und drei,
Springt niemals vorbei.

Sie tanzt so manierlich,
Behende und zierlich,
Und läuft so geschwind
Einher wie der Wind.

Fast scheint sie zu fliegen,
Kann Keiner sie kriegen!
Fast hat man sie schon, -
Husch! ist sie davon.

Ja tanzen und springen,
Das will ihr gelingen,
Ach, wenn nur so schwer
Das Sitzen nicht wär!

Sie hat solche kleine
Quecksilberne Beine,
Die halten nicht still,
Selbst wenn sie es will.


Heinrich Seidel 




Foto von Johnny McClung auf Unsplash

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Sogar die kleinen Vögel in der Stadt

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Sogar die kleinen Vögel in der Stadt…

Sogar die kleinen Vögel in der Stadt
Sind Städter auch: blasiert und arrogant
Und stets dem eignen Vorteil zugewandt:
Kein Spatz, der noch Respekt vor Menschen hat!

Dort kommt dir bettelnd in den Weg gerannt
Ein Amselweibchen und von jenem Blatt
Ein Fink, als wär' er längst mit dir bekannt.
Frägt dich mit frechem Blick: Na! gibst de wat?

Und gibst du etwas, sieht er sich gemach
Den Brocken an, den du gegeben hast.
Ob's auch was Gutes ist, eh er es speist –

Und gibst du nichts, singt dir die Bande nach
Und schimpft herunter dich, von Ast zu Ast,
Daß Du ein schofler Hungerleider seist.

A. de Nora, 1864 - 1936








Foto Copyright: Isabella Kramer

Auf einer Burg

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Auf einer Burg


Eingeschlafen auf der Lauer
Oben ist der alte Ritter;
Drüber gehen Regenschauer,
Und der Wald rauscht durch das Gitter.


Eingewachsen Bart und Haare,
Und versteinert Brust und Krause,
Sitzt er viele hundert Jahre
Oben in der stillen Klause.
 

Draußen ist es still und friedlich,
Alle sind ins Tal gezogen,
Waldesvögel einsam singen
In den leeren Fensterbogen.
 

Eine Hochzeit fährt da unten
Auf dem Rhein im Sonnenscheine,
Musikanten spielen munter,
Und die schöne Braut die weinet.

 


Joseph von Eichendorff






Photo copyright: 
Isabella Kramer

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Die Hexenschülerin (ein Rosalind Gedicht)

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Die Hexenschülerin (ein Rosalind Gedicht)

Rosalindes kleine Nichte
will natürlich Hexe werden,
wie die Tante prächtig zaubern
und die größte Hexe, die auf Erden
jemals lebte sein, ist klar! 

Ann-Sophie übt Jahr für Jahr,
mörsert Unken, bröselt Schlangen,
rührt und zischelt, riecht voll Bangen,
ob der Trank wohl diesmal richtig.
Dreimal links, dann rechts, was wichtig!

Schlecht Gerührtes kann misslingen,
diesmal will sie ihn bezwingen, 
diesen Trank, der blubbert mächtig,
Hexenzahngeklapper rächt sich
meistens auf die schlechte Weise. 

Ann-Sophie klappert ganz leise,
zappelt da ein Spinnenbein?
Schwupps, das kommt dann auch 
noch rein. Spinne kann ja niemals
schaden! Würde man die Mäuse baden,
wirkten die dann nicht noch besser?

Wo steckt nur das Zwirbelmesser,
welcher Giftpilz schmeckt nach Galle?
Fragen über Fragen schwirren durch
den kleinen Hexenkopf. Plötzlich brennt
Ann-Sophies Zopf, rasch mal in den Topf
getaucht. 

Worauf jener grünlich raucht und
es wabern durch die Gegend, dicke 
Schwaden, scheinbar lebend,
die umschlängeln Hexenohren.
Hach, der Trank ist wohl verloren!
Doch da schallt aus dem Gewaber,
Tantchens Stimme: "Aber, aber,

Kleines Hexchen, gut gemacht!"
Ann-Sophie, erleichtert lacht. 
Beide kosten von der Brühe, 
Rosalind lobt Hexchens Mühe.
Schmeckt der Trank auch etwas lau,
wirken tut er ganz genau. 

Warzen sind zack, weggehext.
Ann-Sophie guckt ganz perplex.
"Am Geschmack musst du noch feilen,
doch nicht heut', kein Grund zu eilen. 
Gleich, ob Zufall, Können, Glück, 
Hauptsache das Resultat
bringt dich vorwärts Stück für Stück." 


veredit©isabella.kramer24


Inspiriert von den unvergleichlich wunderbaren Rosalind-Gedichten von der amelie


Gemälde copyright: 
Isabella Kramer 


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Huschende Fledermäuse - Haiku

 






Huschende Fledermäuse.
Zum Trocknen aufgehängte Kleider
Schatten dunkler Wolken


Takarai Ikaku, 1661 - 1707









 
 
 
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Anto-logie

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Anto-logie


Im Anfang lebte, wie bekannt,
als größter Säuger der Gig - ant.

Wobei gig eine Zahl ist, die
es nicht mehr gibt, - so groß war sie!
 
Doch jene Größe schwand wie Rauch.
Zeit gabs genug - und Zahlen auch.

Bis eines Tags, ein winzig Ding,
der Zwölef - ant das Reich empfing.
 
Wo blieb sein Reich? Wo blieb er selb? -
Sein Bein wird im Museum gelb.
 
Zwar gab die gütige Natur
den Elef - anten uns dafur.
 
Doch ach, der Pulverpavian,
der Mensch, voll Gier nach seinem Zahn,
 
erschießt ihn, statt ihm Zeit zu lassen,
zum Zehen - anten zu verblassen.

O ′Klub zum Schutz der wilden Tiere′,
hilf, daß der Mensch nicht ruiniere

die Sprossen dieser Riesenleiter,
die stets noch weiter führt und weiter!
 
Wie dankbar wird der Ant dir sein,
läßt du ihn wachsen und gedeihn, -
 
bis er dereinst im Nebel hinten
als Nulel - ant wird stumm verschwinden.

 

Christian Morgenstern, aus "Galgenlieder"





Gemälde copyright: Isabella Kramer 


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Oktobersturm

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 Oktobersturm
 
Schwankende Bäume
im Abendrot -
Lebenssturmträume
vor purpurnem Tod

Blättergeplauder -
wirbelnder Hauf - 
nachtkalte Schaudeer
rauschen herrauf


Christian Morgenstern 

 
 
 
 
 
 
Photo copyright: Isabella Kramer
 
 
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Ein O-Gedicht






Ein O-Gedicht


 Orgeln haben viele Pfeifen 
und ein Orca ist ein Wal
Otto züchtet Orchideen
Oberstdorf liegt tief im Tal

ein Orkan ist starker Sturm
Olme leben nur im Dunkeln
Opern haben viel Töne
ein Opossum ist kein Wurm

Ottfried onduliert gern Locken
Oder heißt ein großer Strom
Orks sind böse Märchenwesen
und ein Onkel heißt auch Ohm

Oskar schwimmt grad wie ein Otter
Originale sind wohl echt 
Ostern hat's oft schlechtes Wetter
Oberrichter sprechen Recht

Orgien nennt man wilde Feste
Ochsenaugen süße Kuchen
Ortrud hat gern viele Gäste
Ordnung ist gut gegen Suchen

Omsk ist eine Stadt im Osten
Orion ein ferner Stern
Oberschwester Olga lacht viel
Ohrenbären hab' ich gern

Oberförster können gut schießen
Obelisken sind recht spitz
Ohrensessel sind zum Sitzen
ein Orakel ist kein Witz



veredit©isabella.kramer24






 ABC Reihe für Kinder 


Illustration copyright: Isabella Kramer 



auch enthalten im neuen Gedichteband "Kinder-Gedichte-Welt" erhältlich über mich oder via blurb.de 



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Charlotte

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Charlotte


Charlotte Kompotte Naschmajor,

hat 'nen Bart bis an das Ohr,

leckt die Schüsseln und Teller,

nascht in Küche und Keller -

Holt ein Schloss vom Schlosser Paul!

Für wen denn?

Fürs Leckermaul.



Victor Blüthgen, 1844 - 1920





Foto von Mikita Yo auf Unsplash

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Weißt du wieviel Sterne stehen

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Weißt du, wieviel Sterne stehen



Weißt du wieviel Sterne stehen
An dem blauen Himmelszelt?
Weißt du wieviel Wolken gehen
Weithin über alle Welt?
Gott der Herr hat sie gezählet,
Daß ihm auch nicht eines fehlet
An der ganzen großen Zahl.

 
Weißt du wieviel Mücklein spielen
In der hellen Sonnenglut?
Wieviel Fischlein auch sich kühlen
In der hellen Wasserflut?
Gott, der Herr, rief sie mit Namen
Daß sie all′ ins Leben kamen
Daß sie nun so fröhlich sind.


Weißt du, wieviel Kinder frühe
Stehn aus ihrem Bettlein auf,
Daß sie ohne Sorg und Mühe
Fröhlich sind im Tageslauf?
Gott im Himmel hat an allen
Seine Lust, Sein Wohlgefallen,
Kennt auch dich und hat dich lieb.




Johann Wilhelm Hey, 




Foto von Klemen Vrankar auf Unsplash


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Ein alter Frosch erinnert sich

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Ein alter Frosch erinnert sich


wie stets in hellen Juninächten
Ridibundus beginnt zu plaudern.
Erzählt von unbekannten Mächten,
läßt seine Kinder, Enkel schaudern,
die dennoch stets auf's neue fordern:
"Großvater, bitte noch einmal!" 
Kennt' der doch tausende Geschichten,
die toller werden von Mal zu Mal. 

Die Fröschlein also zapplig quaken:
"Erzähl uns bitte die vom Brunnen,
in den du bist auf deiner Flucht
vor Meister Adebar gesprungen.
Wir wollen nicht mehr länger warten!"

Und selbst die alten Weiden halten
den Wind in ihren Zweigen an,
so dass Ribundubus hebt seine Stimme: 
"Nun gut, ein Sommer war's, als es begann. 
Der Teich war nett, schön grün, gemütlich.
Doch ich war jung und wollte mehr. 
Ich wollte sehen, wie es denn wäre,
als kleiner Frosch am großen Meer.

So tat ich meinen ersten Sprung,
da wär's schon fast um mich geschehen!
Hatte ich doch nicht rechts, nicht links, 
mich vorher auch nur umgesehen. 
Da stand er, schrecklich riesengroß, 
sein Schnabel spitz und leuchtend rot.
Storch Adebar, der Erzfeind, war es.
Ich dachte, so, jetzt bist du tot! 

Doch halfen ohne langes Denken
vier, fünf von unseren Riesensprüngen
weit außer seiner Sicht zu landen
und mich in Sicherheit zu bringen. 
So weit war ich noch nie gesprungen
und meine Flucht, die war geglückt.
Ich landete in einem Brunnen, 
ein ausgesprochen schönes Stück.

Das Terrain war mir unbekannt,
doch schien es ganz entzückend hier. 
Der Brunnen winzig, klein und blau,
doch plätscherte er recht charmant. 
Aus kleinen Schälchen fiel das Wasser
stets noch in eine Untere. Ich fand's 
gemütlich, still, erholsam, ganz anders
als das muntere Gequake daheim in 
unserem Heimatteich. Folglich beschloss
ich hier zu bleiben, der Brunnen wurd'
mein Königreich." 






Der Sommer kam,  die Lust aufs Meer,
sie war verflogen. Ein Tag war schöner
als der andere, mein Brunnen war das 
große Los, was unerwartet ich gezogen. 
Warum sollte ich weiterreisen, hier war ich König
und sonst keiner. Die Tage zogen sacht dahin,
unmerklich wurd' der Sommer kleiner. 

Dann war er da, der Herbstwind brauste
und in den Nächten wurd' es kalt.
Ich suchte rum, jedoch im Brunnen,
da gab es nicht mal einen Spalt, der für
ein Winterschläfchen wichtig. Es zog
mich heimwärts und zwar richtig! 

Der Heimweg, er war schnell gefunden,
Familie, Freunde, alle da! Sofort schwamm
ich zehn große Runden, ich war daheim, 
so ganz und gar. Was war das
für ein Freudequaken von Groß und Klein
im Heimatteich, viel mehr wert
als das allerschönste höchsteigene
Brunnenkönigreich." 



veredit©isabella.kramer24 



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Photos copyright: Isabella Kramer


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Wer hört ein Stäubchen lachen

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Wer hört ein Stäubchen lachen


Stäubchen stob durch die Stube.

Dort saß ein kleiner Bube

(Der Stäubchen wie ein Riese erschien)

Vor einem Stadtplan von Berlin.


Stäubchen lachte: "Berlin ist klein!"

Drang in Bübchens Nase hinein

Und ließ sich von dem Riesen

Wieder ins Weltall niesen.




Joachim Ringelnatz





Bild von dre2uomaha0 auf Pixabay

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Die Heide

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Die Heide 

Es zeigt so gar die dürre Heide,
Zu unsrer nicht geringen Freude,
Wenn man sie recht genau betracht,
Des großen Schöpfers Wunder-Macht.

Wenn wir die obenhin besehn,
So scheint sie traurig, schwarz, verdorrt und schlecht:
Allein betrachtet man sie recht;
So ist auch sie nicht minder schön,
Und sieht man wunderbar in ihr
Der Farben Pracht, der Bildung Zier
Fast unverbesserlich verbunden.

Ich habe dieses wahr befunden.
Denn als ich jüngst mich etwas zu vertreten,
Mich auf das Feld begab; befand ich alsobald,
Daß in des Heide-Krauts so zierlicher Gestalt,
Nicht weniger als sonst, der Schöpfer anzubeten.

Ich setzte mich, und rupfte manchen Strauß,
Sie besser zu besehen, aus.
Mein Gott! wie viel, wie mancherlei
Veränderung, Schmuck und Zierlichkeiten
Fand ich in diesem Kraut, das doch von weiten
Nicht anders lässt, als obs nur braun gefärbet sei.
Ich ward zugleich, wie schön, wie wunderbar.
Wie mannigfaltig die Bildung sei, gewahr.

Die größten Bäume trifft man hier
In solcher Schön- und netten Kleinheit an,
Daß man der Stämme Zweig' und Blätter holde Zier
Nicht genug besehn, nicht gnug bewundern kann.
Ich fand dass ob sie gleich sehr klein,
Die Stämme wahres Holz, wie große Stämme, sein.
Es hat die Festigkeit, es brennet, eine Rinde
Umgibt sie, ja ich finde
Dieselbe recht mit Moos, gleich den bejahrten Eichen,
Umgeben und geziert. Die Blümchen, die so schön,
Auf jedem kleinem Zweig', als Apfel-Blüte, stehn,
Sieht man der Bienen Heer die süße Nahrung reichen.

Betrachte denn forthin, geliebter Mensch, die Heide
Nicht sonder Gottes Lob, nicht sonder Freude!

Barthold Heinrich Brockes, 1680 - 1747





Photo copyright: Isabella Kramer


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Ich will!

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Ich will!


Ich will! Das Wort ist mächtig


Spricht´s einer ernst und still


Die Sterne reißt vom Himmel


Das eine Wort: Ich will!



Friedrich Halm, eigentlich Eligius Franz Joseph Freiherr von Münch-Bellinghausen, 1806 - 1871




Foto von Armand Khoury auf Unsplash

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Regenwetter

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Regenwetter

Was ist das für ein Wetter heut!
Es regnet ja wie toll!
Die Straße ist ein großer See,
Die Gosse übervoll.

Der Sperling duckt sich unters Dach,
So gut er eben kann,
Und Nero liegt im Hundehaus
Und knurrt das Wetter an.

Wir aber haben frohen Mut
Und sehn dem Regen zu,
Erzählen uns gar mancherlei
Daheim in guter Ruh.

Lass regnen, was es regnen will!
Lass allem seinen Lauf!
Und wenn's genug geregnet hat,
So hört's auch wieder auf.



Friedrich Halm, eigentlich Eligius Franz Joseph Freiherr von Münch-Bellinghausen, 1806 - 1871



Gemälde copyright: Isabella Kramer 

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Himmelsballspiel

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Himmelsballspiel

Dort steigt der Tag herauf, der strahlend junge;
er wiegt die Sonne lässig in der Hand
und wirft sie dann mit weitgeholtem Schwunge
hinein ins morgendämmerfrische Land. 

Es schwingt der goldene Ball in heitrem Fluge
sich durch des Himmels blaugewölbten Raum,
bis drüben, hinter jenem Hügelzuge, 
er müde fällt in einen hohen Baum.

Da hängt er stille, und aus Wolkenwänden
tritt dann die Nacht; sie reckt sich groß und greift
hinauf mit dunkelsammetweichen Händen,
dass sie den Ball gelind vom Aste streift. 



Karl Bröger, 1886 - 1944




Photo copyright: Isabella Kramer

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Abends

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Abends


Auf meinem Schoße sitzet nun

Und ruht der kleine Mann;

Mich schauen aus der Dämmerung

Die zarten Augen an.


Er spielt nicht mehr, er ist bei mir,

Will nirgend anders sein;

Die kleine Seele tritt heraus

Und will zu mir herein.




Mein Häwelmann, mein Bursche klein,

Du bist des Hauses Sonnenschein,

Die Vögel singen, die Kinder lachen,

Wenn deine strahlenden Augen wachen.




Theodor Storm





Gemälde copyright: 
Isabella Kramer 


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Alle unsere Tauben

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Alle unsre Tauben


Alle unsre Tauben
sind schon lange wach,
sitzen auf den Lauben,
sitzen auf dem Dach,
sitzen auf dem Regenfass:
Wer gibt denn uns Tauben was?

Alle unsre Hennen
sind schon aus dem Stall,
gackeln schon und rennen,
scharren überall.
Und der Hahn kräht: Futter her!
Immer mehr, nur immer mehr!

Alle unsre Kleinen
machen ein Geschrei,
strampeln mit den Beinen,
wollen ihren Brei.
Lirum, larum, Löffelstiel,
wer krakeelt, der kriegt nicht viel.

Tauben, Hühner, kleine Kind’,
jeden Morgen hungrig sind.


Gustav Falke






Photo copyright: 
Isabella Kramer

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Kindergebet

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Kindergebet

Kindergebet
Guten Abend, gute Nacht,
Von Sternen bedacht,
Vom Mond angelacht,
Von Engeln bewacht,
Von Blumen umbaut,
Von Rosen beschaut,
Von Lilien bethaut,
Den Veilchen vertraut;
Schlupf`unter die Deck'
Dich reck' und dich streck',
Schlaf fromm und schlaf still,
Wenns Herrgottchen will,
Früh Morgen ohn' Sorgen
Das Schwälbchen dich weck'!



Clemens Brentano, 1778-1842





Photo copyright: Isabella Kramer
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Am See

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Am See


Heute ist das Wasser warm,

Heute kann's nicht schaden.

Schnell hinunter an den See!

Heute geh'n wir baden.

1, 2, 3, die Hosen aus,

Schuhe, Rock und Wäsche,

und dann, plumps ins Wasser rein,

gerade wie die Frösche.

Und der schönste Sonnenschein

brennt uns nach dem Bade

Brust und Buckel knusperbraun,

braun wie Schokolade.



Adolf Holst, 1867 - 1945 




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Isabella Kramer 


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Kränze aus Papier - Kinderlied

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Kränze aus Papier - Kinderlied


Ich und du und du und du,

Zwei mal zwei ist viere,

Tragen Kränze auf dem Kopf,

Kränze aus Papiere;

Rechts herum und links herum,

Röck' und Zöpfe fliegen,

Wenn wir alle schwindlig sind,

Falln wir um und liegen,

Purzelpatsch, wir liegen da,

Patschelpurz, im Grase:

Wer die längste Nase hat,

Der fällt auf die Nase.


Otto Julius Bierbaum







Photo copyright: 
Isabella Kramer


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Wie freu ich mich der Sommerwonne

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Wie freu ich mich der Sommerwonne

Wie freu‘ ich mich der Sommerwonne,
Des frischen Grüns in Feld und Wald,
Wenn’s lebt und webt im Glanz der Sonne
Und wenn’s von allen Zweigen schallt!

Ich möchte jedes Blümchen fragen:
Hast du nicht einen Gruß für mich?
Ich möchte jedem Vogel sagen:
Sing, Vöglein, sing und freue dich!

Die Welt ist mein, ich fühl es wieder:
Wer wollte sich nicht ihrer freu’n,
Wenn er durch frohe Frühlingslieder
Sich seine Jugend kann erneu’n?

Kein Sehnen zieht mich in die Ferne,
Kein Hoffen lohnet mich mit Schmerz;
Da wo ich bin, da bin ich gerne,
Denn meine Heimat ist mein Herz.


Hoffmann von Fallersleben 





Photo copyright: 
Isabella Kramer

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Die Suppe sprach

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Die Suppe sprach...

Die Suppe sprach mit leisem Mund:
»Die Kinder mach' ich stark – gesund!
Wenn ihr’s nicht glaubt, so seid jetzt still
Und horcht, was ich erzählen will.

Im Wald, wo Wind und Wetter braust,
Hat eine Hexe einst gehaust,
Die hatte viele Kinderlein,
Die sperrte in den Wald sie ein,
Gab ihnen nichts zu essen mehr;
Die Kinder plagt’ der Hunger sehr.

Doch eine Fee, die wusste dies;
Darum sie Suppe regnen ließ.
Da kamen schnell die Kinderlein
Und fingen sie in Töpfchen ein,
Und wurden groß und kräftig sehr,
Die Hex’ konnt’ sie nicht halten mehr,
Und kamen glücklich in die Stadt –
Die Suppe sie gerettet hat!«


Joachim Ringelnatz, 1883-1934





Photo copyright: 
Isabella Kramer

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Leuchtturmbild

 


 

 

 

komm ich mal dir einen Leuchturm
himmelhoch mit dicken Streifen
wie ein ellenlanger Finger
der will nach den Wolken greifen

oben unter spitzem Dach
hat er Fenster ganz ringsum
dort zuhause ist sein Licht
das sich nachts dreh um und um

allen Schiffen weist  es Wege
auf dem großen weiten Meer
damit diese gut nach Haus kommen
das wär' sonst schon ziemlich schwer

gleich darunter sind die Zimmer
wo der Leuchtturmwärter wohnt
winzig klein mit runden Wänden
doch das ist der so gewohnt

ganz am Fuß kommt noch die Türe
denn man muss ja wohl hinein
auch braucht sie feste Scharniere
gegen Sturm und Scherereien

weiß und rot werd ich ihn malen
rechts und links zwei Häuschen stehen
darin wohnen Frau und Kinder
doch die sind noch nicht zu sehen 
 

 

veredit©isabella.kramer2024






Gemälde copyright: Isabella Kramer 





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Der kleine Sünder

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 Der kleine Sünder


Gestern lief der Peter weg,
spinnefix, verstohlen.
Setzt sich Mutter den Bänderhut auf:
Wart, ich will dich holen!
Sausepeter,
Flausepeter,
kleiner Sünder, wo bist du?

Hahnematz steht auf der Wiese;
Kiek ins Grüne! kräht er.
Sag mir, bunter Kikeriki,
wo ist unser Peter?
Bummelpeter,
Schummelpeter,
kleiner Sünder, wo bist du?

Wie sie in den Garten kommt,
ist er nicht zu sehen;
bleibt sie neben dem Spargelbeet
unterm Pflaumenbaum stehen.
Aber Peter,
nirgends steht er;
kleiner Sünder, wo bist du?

Hört sie etwas lachen, horch,
oben aus dem Baume;
sitzt der Peter seelenvergnügt,
pflückt sich eine Pflaume.
Wirft ein Steinchen,
schwenkt die Beinchen,
wuppdich - Mutter, da bin ich.


Paula Dehmel

 

 

Foto von Ben White auf Unsplash 



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Das lüsterne Wildschwein

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Das lüsterne Wildschwein.

Zu seinem Sohn im Walde spricht
Der Holzknecht: "Hansel, fürcht' dich nicht!
 
Ich muß zur Arbeit, du bleibst hier,
Und siedest die Kartoffeln mir."

Der Hans läßt sich's nicht zweimal sagen,
Beginnet Holz herbeizutragen,

Und denkt: "Wie ich schon oft getan,
Ich schüre jetzt ein Feuer an!"

Doch plötzlich – horch nur! Was ist das?
Im nahen Busche raschelt was.

Ein Wildschwein ist’s, hier ist es schon –
Der Hansel lauft voll Schreck' davon.

Indessen Hans zum Vater lauft,
Das Wildschwein ganz behaglich sauft,
 
Bis es dem Ding kommt auf die Spur,
Daß es gemeines Wasser nur.
 
Und als der Hans gekommen kaum
Auf seinem Weg zum nächsten Baum,
 
Hat, was dem Wildschwein besser schmeckt,
Es die Kartoffeln schon entdeckt.

Wie nun der Hans verschwunden ist,
Das Wildschwein immer tiefer frißt

Sich in den hohen Topf hinein,
Gefräßig ist ja jedes Schwein.

Doch allzulüstern tut nicht gut!
Das Wildschwein hat bald einen Hut,

Denn fest steckt im Kartoffeltopf
Auf einmal jetzt sein dicker Kopf.

Und wie der Holzknecht mit Geschrei
Vom Hans geholt nun kommt herbei,

Enteilt das Wildschwein mit Gebrumm,
Und wirft dabei den Kessel um.

Heim trägt der Holzknecht froh das Schwein,
Der Hans den Kessel hinterdrein.
 
Und von dem Ganzen die Moral:
"Zu lüstern schadet jedesmal!"


Franz Bonn, 1830 - 1894




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Foto von Max Saeling auf Unsplash 
 
 
 
 
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Maikäfer summ summ summ (Knabe und Maikäfer)

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Maikäfer, summ, summ, summ,

Nun sag mir an: warum?
Du fliegst am Fenster hin und her,
Und willst mein Laub und Haus nicht mehr!
Was schwirrst du so? was schnurrst du so?
Warum bist du nicht mehr so froh?

„Lieb Kindlein, still, still. Still!
Hör, was ich sagen will.
Wie sollt´ ich denn wohl fröhlich sein
In deinem dunkeln Haus allein,
So fern von frischer Himmelsluft,
Von lichtem Grün und Laubesduft?“

Maikäfer, summ, summ, summ,
Nun sag mir an: warum?
Hab´ ich doch Fenster dir gemacht,
Und frisches Laub dir stets gebracht,
Dein Haus in Sonnenschein gestellt,
Und dich geführt in Wald und Feld!

„Lieb Kindlein, still, still, still!
Hör, was ich sagen will.
Wenn ich´s mit dir auch so gemacht,
Du würdest weinen Tag und Nacht,
Und wär´ ich noch so gut dabei,
Du sprächst doch allzeit: laß mich frei!“



Hoffmann von Fallersleben, 1798 - 1848 





 
Gemälde copyright: Isabella Kramer



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Bei Goldhähnchens

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 Bei Goldhähnchens

Bei Goldhähnchens war ich jüngst zu Gast!
Sie wohnen im grünen Fichtenpalast
In einem Nestchen klein,
Sehr niedlich und sehr fein.

Was hat es gegeben? Schmetterlingsei,
Mückensalat und Gnitzenbrei
Und Käferbraten famos —
Zwei Millimeter groß.

Dann sang uns Vater Goldhähnchen was,
So zierlich klang's wie gesponnenes Glas;
Dann wurden die Kinder beseh'n:
Sehr niedlich alle zehn!

Dann sagt' ich: „Adieu!“ und: „Danke sehr! “
Sie sprachen: „Bitte, wir hatten die Ehr'
Und hat uns mächtig gefreut '.“
Es sind doch reizende Leut'!


Heinrich Seidel, 1842 - 1906

 

 

Foto von Vincent van Zalinge auf Unsplash  

 

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Wunschhut

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Wunschhut 

ich wünsche mir
einen üppigen Hut
darauf soll ein prachtvoller
Garten erblühen

mit Blumen in allen
Nuancen der Welt
auch Vögelchen, die
vor Fröhlichkeit sprühen

sie sollen ruhig nisten
mir wär‘ das nur recht
ihr Zwitschern vertreibt
die düsteren Töne

aus Stroh sollt' er sein
fein geflochten und hell
ein Gespinst für das
Lichte und Schöne

die Krempe ganz breit
und mit Bändern aus Samt
ich will ihn ja fest
an mich binden

denn unter dem Hut
das weiß ich genau
wird Trübsal mich
niemals mehr finden




veredit©isabella.kramer2010




Gemälde copyright: Isabella Kramer 



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